Bewährte Praxis · Review-Gates

Bewährte Praxis für menschliche Review-Gates bei KI-Agents

Eine Review-Oberfläche ist noch keine Kontrollgrenze. Der Agent muss wissen, über welche Kandidatin entschieden wurde, welche Befugnis approval verleiht und wie jede Nichtfreigabe die Ausführung stoppt oder umleitet.

Aktualisiert 3. August 2026Praxisleitfaden

Die erbetene Befugnis konkret machen

  1. blockierte Aktion benennen
  2. Umfang, Evidenz, Risiko, Rollback und offene Fragen zeigen
  3. vorgesehene prüfende Person nennen
  4. realistisches Wartefenster und Eskalationsweg festlegen

Die aktuelle Veröffentlichung stabil halten

Eine Kandidatin veröffentlichen, statt die gültige formale Revision still zu ersetzen. So bleibt der aktuelle Text für Lesende verlässlich, während die Änderung geprüft wird.

ow publish ./plan.mdw --update <document_id> --review --no-open --timeout 900

Bei allen anderen Ergebnissen sicher scheitern

  1. changes requested: überarbeiten und erneut einreichen
  2. rejected: vorgeschlagenen Pfad stoppen
  3. timeout: fehlende Entscheidung melden und blockiert bleiben
  4. Transport- oder Serverfehler: aktuellen Zustand bewahren und blockiert bleiben

Freigabeevidenz erhalten

Die unveränderliche freigegebene Version neben der Ausführungsevidenz notieren. Eine spätere Kandidatin erbt keine Befugnis, nur weil sie dieselbe kanonische Dokument-URL hat.

FAQ

Häufige Fragen

Darf ein Agent Schweigen als Freigabe auslegen?

Nein. Fehlende Entscheidung, Timeout und Fehler sind Nichtfreigaben.

Braucht auch eine kleine Änderung eine neue Review?

Ja, wenn sie Umfang, Risiko, Aktion, Evidenz oder die freigegebene Befugnis wesentlich verändert.

Echten Workflow nutzen

Veröffentliche, was dein Agent erschafft.

Gib jedem Bericht, Dokument oder Plan eine lesefertige Seite, über die Kommentare, Entscheidungen und formale Revisionen zurückfließen.